Cowboyhut

Versengende Hitze welche die Luft zum flimmern bringt, vertrocknetes Gras weht durch die Gegend….. solche Szenen kennen wir zu genüge aus Western Filmen. Irgendwann taucht ein Cowboy alla John Wayne in voller Montur auf. Wer glaubt das es sie nur noch in Filmen gibt, liegt falsch, der Western- Look wird immer populärer. Vor allem die Cowboyhüte sind schon lange wieder in Mode.
Egal ob für Herren, Damen oder Kinder, die Hüte sind in mittlerweile in allen Größen, Modellen, Farben und Formen erhältlich. Doch die Kaufentscheidung will gut überlegt sein, denn auch von der Qualität unterscheiden sie sich enorm.
Wer nicht nur Wert auf das Aussehen legt, sondern auch auf Beschaffenheit und Tradition, wird schnell erkennen, dass der Stetson Cowboyhut damals wie heute zu den besten seiner Art gehört.
Doch woran erkennt man einen Originalen?

Imitierte Cowboyhüte sind Massenprodukte, gerade an Fasching. Ein Originaler, gerade ein Stetson besteht nach wie vor aus echtem Leder und zeichnet sich durch einen leichten Glanz aus. Zudem sind diese wasserabweisend und sehr licht vom Gewicht.
Natürlich liegen diese Hütet in der Preisklasse ganz oben. Wer einen günstigeren, aber dennoch echten Cowboyhut möchte der sollte sich nach welchen die aus Kaninchenhaar bestehen umsehen. Früher wurden die Haare von Bibern verwendet.
Ein weiteres Merkmal ist der so genannte Cattleman. So wird der Verlauf der Krempe bezeichnet, welcher eher breiter ist und seitlich nach oben verläuft.

Ein Cowboyhut bietet durch seine breite Krempe nicht nur Schutz vor der Sonne, sondern ist zu dem noch ein sehr modisches Accessoire. Er ergänzt die Persönlichkeit des Trägers optimal und verleiht gerade bei festlichen Anlässen eine besondere Eleganz.

Insgesamt kann man sagen: die Auswahl von den Hüten ist emens. Egal ob pink mit Plüsch, Nationalfarben oder traditionell Grenzen gibt es hier schon lange nicht mehr und jeder wird fündig.
Also dann, Hüte aufgesetzt und hey ho sattelt die Hühner wir reiten nach Texas^^.

Das Westernreiten

Den Ursprung vom Westernreiten sieht man im spanischen Arbeitsreiten welches auch als Vaqueroreiten bezeichnet wird. Dieses Reiten erinnert an den Stil, wie ein Cowboy reitet.
Die Westernpferde werden nur für diese Reitart gezüchtet. Pferde mit langer Hüfte und grosser Schulter, was man auch rechteckigen Rahmen nennt, sowie eher kurzem Rücken werden bevorzugt. Appaloosas und Quarter Horses sind bekannte Pferderassen für das Westernreiten. Dennoch kann man auch andere Pferderassen im Westerstil ausbilden. Freiberger und Halfinger sind auch in Europa heute eine bekannte Pferdesrasse für diese Reitweise.
Die Westernsattel bieten einen optimalen Halt, durch ihr Sattelhorn, hohem hinteren Rand sowie breitem Sitz, sodass auch bei Drehungen und schnellem Halt eine exakte Sicherheit für den Reiter gegeben ist. Ein Bit wird manchmal als Gebiss benutzt. Die Zügel sind offen und werden in einer Hand gehalten. Das Reiten im Westernstil verlangt von Reiter und Pferd hohes Können ab. Die Pferde arbeiten selbstständig und reagieren auf kleine Schenkel- und Gewichtshilfen. Deshalb hält der Cowboy die Zügel meist in einer Hand. Schnelle Drehungen und atemberaubende Stops stehen für den Westernreitstil. Beim Outfit des Reiters dürfen Jeans, Hut und Stiefel nicht fehlen. Wie bei jeder Sortart steht das Üben im Vordergrund.
Reining, Freestyle Reinig, Western Pleasure, Trail, Showmanship at Halter, Western Riding, Cutting, Working Cowhorse, Halter, Western Horsemanship, Team Penning, Team Sorting, Barrel Race, Hunter under Saddle, Pole Bending, Pleasure Driving und Superhorse sind die verschiedenen Disziplinen des Westernreitens. Es gibt Übungen die verschiedene Schweregrade abverlangen. Beim Westernreiten ist nicht nur der Reiter sondern auch das Pferd etwas ganz Besonderes. Beide müssen gut aufeinander abgestimmt und exakt trainiert sein. Es dauert lange, bis man in diesem Stil reiten kann. Lange Zeit muss man üben sodass die Reitart perfekt ausgeführt werden kann.
Es macht Spass einem Cowboy beim Reiten zu zu sehen. Westernpferd und Reiter bieten eine atemberaubende Show.

Der Cowboystiefel – Mode von gestern? Von wegen!

Einst hatte der Cowboystiefel einen ganz bestimmten Nutzen. Im Wilden Westen trug der Cowboy Stiefel. Sie hatten dort durchaus wichtige Funktionen.

Der typische Cowboystiefel hat eine immer wiederzuerkennende Form: er besteht aus sehr festem Leder, der Absatz ist charakteristisch schräg und bis zu 5 cm hoch, und die Spitze des Schuhes läuft konisch zu.
Die Schafthöhe hingegen variiert je nach Geschmack.
Heutzutage hat dieser spezielle Stiefel in der Modewelt nicht die ursprünglichen Aufgaben zu erfüllen.
Er muss schick sein!
Mann, aber auch Frau trägt ihn und ist damit durchaus hochmodisch gekleidet.
Die Männer unter uns tragen diese Boots meist mit dem Schaft unter der Hose, was ein etwas breiteres Hosenbein vorraussetzt.
Die Frauen hingegen tragen ihn in nahezu allen Varianten. Man kann ihn, wie auch die Männer es tun, unter der Hose tragen, allerdings kann man ihn auch wunderbar zur Leggings oder zum Rock tragen. So kennt man diese Variation auch vom Square Dance. Gern wird der Schuh dort zum sehr pompösen Rock mit vielen Rüschen getragen.
Bei uns zulande bekommt man den Stiefel sogar, mit all seinen charakteristischen Merkmalen, mit warmer Fütterung, was ein angenehmes Tragen im Winter ermöglicht. Auch zum Mantel wirkt der Westernstiefel sehr stilecht.
Es gibt ihn in verschiedensten Farben, was die Auswahl teilweise ein wenig schwierig gestaltet. Andererseits hat man dadurch die Möglichkeit ihn mit aller Kleidung zu kombinieren oder ihn auch in knalligeren Farben zum absoluten Hingucker umzufunktionieren.
Der Cowboystiefel ist der Modetrend schlechthin, auf welchen man heutzutage kaum verzichten kann. Aus den Schuhregalen im Fachgeschäft ist er gar nicht mehr wegzudenken!
Jeder wird im Laufe seiner Zeit einmal solch ein Exemplar besitzen. Selbst die Kleinsten sind ihm schon verfallen und tragen ihn sehr zeigefreudig mit allem, was der Kleiderschrank hergibt.
Mit ihm ist man zu jedem Anlass, in richtiger Kombination, perfekt gekleidet!
Egal ob Alt oder Jung!